Kapitel 02: Mach einfach dein Ding. Irgendjemand findet es sowieso scheisse.

Meinem Hund ist sein Image egal: Ein Text darüber, wie er mich daran erinnert, worauf es wirklich ankommt.

«Was denken wohl die anderen?»
Kennst du diesen Gedanken?
Er verfolgt mich manchmal wie ein streunender Hund.
Besonders laut wurde er heute auf meinem Spaziergang
mit meinem Appenzeller Sennenhund Lupo.

Gerade als uns ein Spaziergänger begegnet,
stimmt Lupo ein klagendes Wolfsheulen an.
Ich versuche, ihn zu beruhigen.
Aber heute ist einer dieser Tage,
an denen ich selbst keine Klarheit ausstrahle
und Lupo spürt das.
Also entscheidet er selbst, was er für richtig hält.
Und tut es.

Ich hingegen entschuldige mich hastig. Gehe weiter.
Und frage mich, was der andere wohl denkt.
Über mich, über meinen Hund.

Lupo steht inzwischen ein paar Meter weiter,
hebt seelenruhig sein Bein und wässert einen Löwenzahn.
Dann schaut er mich an. Ganz direkt.
Kein Gedanke an eben. Keine Sorge um sein Image.
Er hat entschieden. Er hat seine Meinung sichtbar gemacht. Fertig.

Ich schmunzle, weil ich merke:
Lupo macht einfach sein Ding.
Nicht, um zu provozieren. Nicht, um zu gefallen.
Sondern, weil es für ihn stimmt.

Ich dagegen versuche oft, alles richtig zu machen.
Für alle.
Bloss nicht anecken.
Aber mal ehrlich:
Es funktioniert nicht.

Es wird immer jemanden geben,
dem du zu normal, zu anders, zu spirituell, zu sachlich,
zu viel oder zu wenig bist.

Und während ich Lupo beim Schnüffeln zuschaue,
kommt mir mein Lieblingsspruch in den Sinn:

Mach einfach dein Ding. Irgendjemand findet es sowieso scheisse.

Ich finde ihn nicht nur frech,
sondern auch ein ziemlich gutes Lebensmotto.

Ich will nicht für alle richtig sein.
Ich will stimmig sein – für mich.
Und für die, die mit mir in Resonanz gehen.

Das gilt für mein Leben. Und für mein Business.
Ich will nicht gefallen, sondern verbinden.
Nicht passen, sondern echt sein.
In meiner Art und Weise.

Und in vielem lebe ich das schon:
Von der Schweiz nach Kanada ausgewandert.
Ein Online-Business führen und ein neues starten.
Dort Leben und Arbeiten, wo es sich gerade richtig anfühlt.
Zurzeit: In einem abgelegenen Tiny House im Wald.

Und was ist dein Ding?
Was entspricht dir, auch wenn es nicht alle verstehen?
Wo leuchtest du, ganz ohne dich zu verbiegen?

Am Ende zählt nicht, was andere denken, sondern,
ob du dir selbst treu bleibst.
Mach dein Ding.
Und wenn es jemand blöd findet?
Dann bleib bei dir.

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